Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße
Hervorgehoben unter: Heimische Gaumenfreuden
Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit herzhaftes Essen zuzubereiten, und Rinderrouladen sind einer meiner Favoriten. Die zarten, gefüllten Rinderstückchen, die langsam in einer köstlichen Rahmsoße schmoren, bringen nicht nur Geschmack, sondern auch ein Gefühl von Wärme und Gemütlichkeit auf den Tisch. Mit der richtigen Füllung und einer sorgfältig zubereiteten Soße wird dieses Gericht zum perfekten Sonntagsessen oder für festliche Anlässe. Lass uns gemeinsam in die Welt der klassischen deutschen Küche eintauchen und diese leckeren Rinderrouladen zubereiten!
Als ich zum ersten Mal Rinderrouladen zubereitet habe, war ich aufgeregt und etwas nervös. Die Herausforderung, das Fleisch perfekt zu rollen und die Füllung gleichmäßig zu verteilen, war aufregend. Doch das Resultat war großartig! Die Kombination aus der zarten Fleischstruktur und der herzhaften Füllung hat meine Familie begeistert.
Ein wichtiger Tipp, den ich gelernt habe, ist, die Rinderrouladen vor dem Schmoren kurz scharf anzubraten. Dadurch versiegeln sich die Säfte im Fleisch und das Aroma entfaltet sich viel intensiver. Diese kleine Technik hat mein Rezept auf ein neues Level gehoben!
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Saftige Rinderrouladen, die auf der Zunge zergehen
- Würzige Füllung mit Speck und Gewürzgurken
- Die cremige Rahmsoße, die jede Zutat perfekt ergänzt
Die perfekte Rinderroulade
Eine gute Rinderroulade lebt von der Qualität des Fleisches. Wähle am besten aus der Oberschale oder Schulter, da diese Teilstücke genügend Bindegewebe besitzen, das beim langsamen Schmoren zart wird. Achte darauf, die Rinderrouladen gleichmäßig zu schneiden, um ein gleichmäßiges Garergebnis zu erzielen. Zu dick geschnittene Rouladen benötigen eine längere Garzeit und könnten zäh bleiben.
Die Füllung spielt eine entscheidende Rolle für den Geschmack. Der Speck bringt nicht nur Würze, sondern auch Fett, das während des Garens in das Fleisch eindringt und es saftig hält. Die Gewürzgurken sorgen mit ihrer Säure für einen schönen Kontrast und Frische. Du kannst die Gurken auch durch eingelegte Paprika oder Oliven ersetzen, um eine neue Geschmacksrichtung zu erkunden.
Das Geheimnis der Rahmsoße
Die Rahmsoße ist der krönende Abschluss dieser Rinderrouladen. Damit die Soße die perfekte Konsistenz erreicht, solltest du die Flüssigkeit im Bräter kräftig einkochen lassen, bis sie leicht sirupartig wird. Wenn die Soße zu dünn ist, kannst du sie mit etwas Speisestärke andicken. Dabei solltest du darauf achten, dass die Stärke zuvor in kaltem Wasser gelöst wird, um Klümpchen zu vermeiden.
Sahne bringt eine cremige Textur und macht die Soße besonders geschmackvoll. Du kannst anstelle von Sahne auch Crème Fraîche verwenden, wenn du eine etwas säuerliche Note bevorzugst. Wenn du auf Kalorien achten möchtest, eignet sich auch eine Mischung aus Milch und Joghurt. Achte darauf, die Soße nach der Sahnezugabe nicht mehr stark zu kochen, damit sie nicht ausflockt.
Zutaten für die Rinderrouladen
Für die Rinderrouladen
- 4 Rinderrouladen (je ca. 150g)
- 200g Speck, gewürfelt
- 2 Gewürzgurken, klein geschnitten
- 2 mittelgroße Zwiebeln, gewürfelt
- Senf nach Geschmack
- Pfeffer und Salz nach Geschmack
- 3 EL Öl zum Braten
- 500ml Rinderbrühe
- 100ml Sahne
Für die Rahmsoße
Zubereitung
Vorbereitung der Rinderrouladen
Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf jede Rinderroulade etwas Speck, gewürfelte Zwiebeln und Gewürzgurken legen. Die Rinderrouladen aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.
Anbraten
In einem großen Bräter das Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten scharf anbraten, bis sie goldbraun sind. Anschließend aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen.
Schmoren
Im verbliebenen Fett die Zwiebeln anschwitzen, dann die Rinderrouladen wieder hinzufügen und mit der Rinderbrühe ablöschen. Zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 1,5 Stunden schmoren lassen.
Rahmsoße zubereiten
Nach dem Schmoren die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Flüssigkeit im Bräter aufkochen lassen, die Sahne hinzufügen und nochmals abschmecken. Nach Belieben andicken.
Anrichten
Profi-Tipps
- Um den Geschmack zu intensivieren, kannst du beim Schmoren einen Schuss Rotwein hinzufügen.
Vorbereitung und Lagerung
Die Rinderrouladen lassen sich hervorragend vorbereiten. Du kannst sie am Vortag füllen und zusammenrollen, um sie dann am nächsten Tag nur noch zu braten und zu schmoren. Wenn du die Rouladen einmal gegart hast, sind sie ideal für die Aufbewahrung im Kühlschrank, wo sie bis zu drei Tage frisch bleiben. Zum Aufwärmen solltest du sie in der Soße sanft erhitzen, um trockenes Fleisch zu vermeiden.
Falls du die Rinderrouladen einfrieren möchtest, achte darauf, sie gut einzupacken, um Gefrierbrand zu vermeiden. Ideal ist die Lagerung in einem luftdichten Behälter mit etwas Soße. So bleiben die Rouladen bis zu drei Monate schmackhaft. Beim Auftauen solltest du sie langsam im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen, bevor du sie aufwärmst.
Serviervorschläge und Beilagen
Zu Rinderrouladen passen klassisch Rotkohl und Kartoffelknödel oder Spätzle. Diese Beilagen nehmen die köstliche Rahmsoße perfekt auf und runden das Gericht ab. Wenn du etwas Neues ausprobieren möchtest, servierst du die Rinderrouladen auch mit einem cremigen Kartoffelpüree oder einem frischen Gemüse, wie etwa gedünstetem Grünem Spargel oder Karotten.
Für eine festliche Anrichtung kannst du die Rinderrouladen auf einem großen Platt vorlegen, mit frischen Kräutern garnieren und die Soße darüber löffeln. Ein Stück frisches, knuspriges Brot zum Dippen in die Soße wird zusätzlich geschätzt und rundet das Mahl ab. Erhöhe die Portionen, wenn du Gäste hast – die Rinderrouladen lassen sich gut in größeren Mengen zubereiten!
Fragen zu Rezepten
→ Wie kann ich die Rinderrouladen zart halten?
Achte darauf, die Rinderrouladen vor dem Schmoren gut anzubraten, das versiegelt die Säfte.
→ Kann ich die Rinderrouladen vorbereiten?
Ja, du kannst sie einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Einfach vor dem Servieren wieder aufwärmen.
→ Welche Beilagen passen gut dazu?
Püree, Knödel oder einfach ein herzhaftes Brot sind großartige Begleiter zu Rinderrouladen.
→ Wie lange sind die Rinderrouladen haltbar?
Im Kühlschrank sind sie etwa 2-3 Tage haltbar. Du kannst sie auch einfrieren.
Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße
Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit herzhaftes Essen zuzubereiten, und Rinderrouladen sind einer meiner Favoriten. Die zarten, gefüllten Rinderstückchen, die langsam in einer köstlichen Rahmsoße schmoren, bringen nicht nur Geschmack, sondern auch ein Gefühl von Wärme und Gemütlichkeit auf den Tisch. Mit der richtigen Füllung und einer sorgfältig zubereiteten Soße wird dieses Gericht zum perfekten Sonntagsessen oder für festliche Anlässe. Lass uns gemeinsam in die Welt der klassischen deutschen Küche eintauchen und diese leckeren Rinderrouladen zubereiten!
Erstellt von: Nora Althoff
Rezeptart: Heimische Gaumenfreuden
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Endmenge: 4 Portionen
Was Sie brauchen
Für die Rinderrouladen
- 4 Rinderrouladen (je ca. 150g)
- 200g Speck, gewürfelt
- 2 Gewürzgurken, klein geschnitten
- 2 mittelgroße Zwiebeln, gewürfelt
- Senf nach Geschmack
- Pfeffer und Salz nach Geschmack
- 3 EL Öl zum Braten
- 500ml Rinderbrühe
- 100ml Sahne
Anweisungen
Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf jede Rinderroulade etwas Speck, gewürfelte Zwiebeln und Gewürzgurken legen. Die Rinderrouladen aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.
In einem großen Bräter das Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten scharf anbraten, bis sie goldbraun sind. Anschließend aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen.
Im verbliebenen Fett die Zwiebeln anschwitzen, dann die Rinderrouladen wieder hinzufügen und mit der Rinderbrühe ablöschen. Zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 1,5 Stunden schmoren lassen.
Nach dem Schmoren die Rinderrouladen herausnehmen und warm halten. Die Flüssigkeit im Bräter aufkochen lassen, die Sahne hinzufügen und nochmals abschmecken. Nach Belieben andicken.
Zusätzliche Tipps
- Um den Geschmack zu intensivieren, kannst du beim Schmoren einen Schuss Rotwein hinzufügen.
Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)
- Calories: 480 kcal
- Total Fat: 35g
- Saturated Fat: 12g
- Cholesterol: 120mg
- Sodium: 700mg
- Total Carbohydrates: 10g
- Dietary Fiber: 1g
- Sugars: 2g
- Protein: 35g